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Flensburg

EliteXPERTS in Flensburg

EliteXPERTS in Flensburg

Sie haben Ihren Lebensmittelpunkt in oder nahe Flensburg, der nördlichsten Stadt Deutschlands und der drittgrößten Stadt in Schleswig-Holstein? Allein die Lage an der Flensburger Förde lässt neidisch werden. Wer wollte hier nicht gerne leben? Aber auch in Flensburg können Sie nicht dem Risiko aus dem Weg gehen, mit einem rechtlichen Problem oder einer anderen Herausforderung konfrontiert zu werden. In Flensburg sind einige unserer EliteXPERTS vertreten: nahe Kirche St. Nikolai, Museumsberg, Historischer Hafen und Johannisviertel. Unsere Expertinnen und Experten helfen Ihnen kompetent, eine Lösung auch für Ihr Anliegen zu finden.

Bestattungspflicht bedeutet auch Bestattungsrecht

Wer bestattungspflichtig ist, hat auch das Bestattungsrecht. Diese Problematik ist immer wieder Gegenstand gerichtlicher Entscheidungen. In einem Fall des Amtsgerichts München wurde der Ehefrau eines in München lebenden türkischen Staatsangehörigen das Recht zugesprochen, den Verstorbenen wunschgemäß in der Türkei zu beerdigen. Die Mutter des Verstorbenen wollte ihn im Familiengrab nahe München beerdigt wissen. Da nach dem Bestattungsgesetz vorrangig die Ehefrau als Witwe über die Beerdigung zu entscheiden habe, habe sie auch allein zu bestimmen, wo der verblichene Gatte bestattet werde. Wird Ihnen Ihr Bestattungsrecht streitig gemacht, sollten Sie sich anwaltlich beraten lassen.

Auskunftsanspruch über die Bestattung

Sind Angehörige zerstritten, erfahren Angehörige oft nicht, dass ein Familienangehöriger verstorben ist und bestattet wird. Angehörige, die die Beerdigung organisieren, müssen daher Auskunft erteilen, auch wenn die Teilnahme der betreffenden Person an der Bestattung eigentlich nicht gewünscht ist. Der Anspruch kann notfalls im Wege einer einstweiligen gerichtliche Verfügung durchgesetzt werden.

Allein schon aus Pietätsgründen sollte nahestehenden Verwandten das Recht zugestanden werden, zumindest an der Grabstelle an der Bestattung teilzunehmen. Der Friedhof und auch der Bereich der Grabstelle sind zwar ein öffentlich zugänglicher Bereich, in dem der Einzelne und damit die Hinterbliebenen kein Hausrecht ausüben können. Das Hausrecht obliegt der Friedhofsverwaltung. Findet aber eine Beerdigung statt, handelt es sich in diesem Augenblick und in diesem Bereich um eine private Veranstaltung, in der die Angehörigen bestimmen, wer Zugang hat. Dies gilt insbesondere für den Zugang zur Trauerhalle. Die Angehörigen mieten diesen Zeitraum für die Trauerfeier und üben eine Art Hausrecht aus.

Totenfürsorgepflicht

Die Totenfürsorgepflicht ist eng mit der Bestattungspflicht verbunden. Der Totenfürsorgeberechtigte hat das Recht und zugleich die Pflicht, sich um den Leichnam des Verstorbenen zu kümmern. Damit geht meist auch das Entscheidungsrecht über die Art und den Ort der Bestattung einher. Entscheidend ist aber die Veranlassung der Leichenschau. Es entspricht dem Gewohnheitsrecht, dass dabei der Wille des Ehepartners vorrangig gegenüber dem der Kinder ist. Es ist dafür Sorge zu tragen, dass ein Arzt oder eine Ärztin bei der Leichenschau den Tod bescheinigt. Ist die Sterbeursache zweifelhaft, wird auch die Staatsanwaltschaft beigezogen.

Wer zahlt die Bestattungskosten?

Streit entzündet sich oft daran, wer die Kosten der Bestattung zu tragen hat. Die Kostentragungspflicht knüpft an die Bestattungspflicht an. Das bedeutet, dass die nächsten Verwandten auch für die Beisetzung und deren Kosten aufkommen müssen. Sollten die Hinterbliebenen nicht in der Lage sein, die Kosten zu tragen, übernimmt das zuständige Sozialamt die Kosten. Damit wird gewährleistet, dass jeder ein Begräbnis bekommt. Hinterlässt der Verstorbene keine Verwandten und keinen Ehepartner, veranlasst das Ordnungsamt die Beisetzung.

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